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Niemals geht man so ganz – Au revoir France

Der letzte komplette Tag in Südfrankreich und noch galt es Aufnahmen von einigen Räumen zu machen und gleichzeitig die Sonne und meinen heißgeliebten Pool letztmals zu genießen. Außerdem hatte Veronika am Vortag noch eine Überraschung für mich angekündigt und hierfür sollte ich mich am Morgen zur Abfahrt bereit halten. Mehr wurde mir nicht verraten und noch konnte ich nicht erahnen, welch beeindruckendes Erlebnis auf mich warten sollte. Unsere Fahrt endete schließlich am Steinbruch Carrières de Lumières am Fuße der Festung von Baux-de-Provence und dort werden die Wolken, Sonnen und Portraits der größten Meisterwerke van Goghs im Steinbruch überdimensional an die Wände und Böden animiert. In dieser Art und Perfektion habe ich noch nie eine Ausstellung gesehen und durch die musikalische Untermalung und den beinahe lebendig wirkenden Gemälde van Goghs war ich sprachlos und wirklich auch sehr bewegt. Für 90 Minuten bin ich in diese Welt eingetaucht und war fasziniert, wie man solch ein Gesamtkunstwerk erschaffen kann. Alleine dieser Besuch wäre die Fahrt nach Südfrankreich schon wert gewesen. Es war ein großer Gänsehautmoment, der für 90 Minuten bestand hatte und der mich tief beeindruckt hat. Diese Überraschung von Veronika war so sehr gelungen und ich bin sehr dankbar, dass sie mir diese atemberaubende Ausstellung gezeigt hat. Da es mit Worten tatsächlich nur schwer zu beschreiben ist, in welchen Dimensionen diese Ausstellung statt fand, habe ich mich entschieden an dieser Stelle ein paar Fotos einzufügen, um einen ungefähren Eindruck davon vermitteln zu können.

Die Namen Arles und van Gogh sind heutzutage unzertrennlich miteinander verbunden. Angezogen vom Licht des Südens, erreichte der Maler Arles an einem Februartag im Jahre 1888. Van Gogh war auf der Suche nach natürlichem Licht und gleichzeitig nach innerer Erleuchtung und fand seine Inspiration schließlich in der Provence.  Im Leben des Malers ist sein Aufenthalt in Arles die produktivste Zeit für seine Gemälde und Zeichnungen. Nicht weniger als 300 Werke in 15 Monaten bilden eines der prächtigsten Kapitel der Kunstgeschichte und obwohl kein Bild des Malers in der Stadt vorhanden ist, so ist er doch allgegenwärtig.

Ich habe den Ausflug und die gemeinsame Zeit mit Veronika sehr genossen und wieder zurück im Landhaus, habe ich mich schließlich wieder an die Arbeit gemacht und die letzten Räume sowie „meinen“ Pool fotografiert.

Es war eine wundervolle Zeit in Südfrankreich und ich habe mich unheimlich wohl gefühlt im Kreise meiner neuen multikulturellen Familie und bin sehr dankbar für die mir entgegengebrachte Gastfreundschaft und Offenheit. Zum Schluss zeige ich Euch noch das Apartment, in welchem ich während meines Aufenthaltes untergebracht war und ich denke Ihr könnt nun auch verstehen, warum ich mich hier so wohl gefühlt habe.

Ich kann einen Aufenthalt in der wunderschönen Anlage mit ihren vier Gästehäusern nur wärmstens empfehlen. Von mir bekommt der Aufenthalt 10 von 10 Punkten. Es gab einfach nichts zu beanstanden und somit war der Urlaub wie ein sanftes streicheln meiner Seele.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein (Johann Wolfgang von Goethe)

Mittlerweile steht auch fest, dass ich im Februar an diesen wundervollen Ort zurück kehren werde und wer ebenfalls Lust hat sich den Winter dort ein wenig zu verkürzen oder sich einen Aufenthalt zu einem anderen Zeitpunkt vorstellen kann, der darf mich gerne für weitere Infos kontaktieren. Unter der Rubrik "on Tour" findet Ihr eine Preisliste und auch ein Kontaktformular, wo Ihr Eure Anfragen an mich stellen könnt. 

Zum Abschluss gibt es noch ein Foto von mir in meinem Lieblingspool.

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